{"id":291,"date":"2024-06-19T13:23:00","date_gmt":"2024-06-19T13:23:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wegge.ch\/?page_id=291"},"modified":"2024-07-22T15:20:11","modified_gmt":"2024-07-22T15:20:11","slug":"reiseblog-teil-3-riga-helsinki","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wegge.ch\/?page_id=291","title":{"rendered":"Reiseblog Teil 3: Riga &#8211; Helsinki"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Samstag, 8. Juni: Riga &#8211; Ruhnu<\/h2>\n\n\n\n<p>Toni, Chrisi, Roman und Bum\u00e4 sind sp\u00e4t am Freitag Abend in Riga eingetroffen. Vom Flughafen zur Marina ist es nur ein Katzensprung. Nach einem Mitternachtsimbiss und ein, zwei Schlummerbecher ging es dann bald in die Kojen. Das reissen der Crew nach einem Stadtrundgang verhalten, so dass wir beschlossen gegen 13.00 Uhr abzulegen. Roman und Bum\u00e4 haben die Vorr\u00e4te grossz\u00fcgig aufgef\u00fcllt, vor allem Konfit\u00fcre, welche ich im grossen Laden drei Tage vergebens gesucht hatte \ud83d\ude09<\/p>\n\n\n\n<p>Bevor wir aufbrachen gab es aber noch einen sch\u00f6nen Brunch mit Zopf, nat\u00fcrlich vom M\u00fcller Beck, aus der Heimat.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" data-id=\"364\" src=\"https:\/\/wegge.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/IMG_5069-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-364\" srcset=\"https:\/\/wegge.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/IMG_5069-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/wegge.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/IMG_5069-300x225.jpg 300w, https:\/\/wegge.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/IMG_5069-768x576.jpg 768w, https:\/\/wegge.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/IMG_5069-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/wegge.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/IMG_5069-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Unser Ziel war wiederum die Insel Ruhnu, welche ich mit Till und Dani schon vor ein paar Tagen auf dem Hinweg besucht hatte. Direkt von Riga aus sind das knapp 60 Meilen, was einer Reisezeit von 10-12 Stunden entspricht. Die Windprognosen waren nicht schlecht, ab ungef\u00e4hr vier Uhr morgens sollte der Wind dann aber deutlich auffrischen. Wir wollten vorher da sein. Wir konnten zwar nicht alles segeln, doch ein grosser Teil der Strecke. Um halb eins, mit dem letzten Licht der D\u00e4mmerung (!) haben wir in Ruhnu fest gemacht. Es wird tats\u00e4chlich hier oben erst um halb eins richtig dunkel und ab halb drei beginnt es wieder zu tagen. Sonnenunterg\u00e4nge und -Aufg\u00e4nge fast im Norden sind etwas gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Sonntag, 9. Juni: Inselrundgang auf Ruhnu<\/h2>\n\n\n\n<p>Ein bisschen Erholung und Ferien d\u00fcrfen dann ja auch sein, f\u00fcr die Crew und mich. So gab es einen Tag auf Ruhnu. Ein Besuch der Waldbar beim Leuchtturm war ein Highlight. Wir hatten diese schon bei ersten Besuch auf der Insel entdeckt. Dieses mal war sie quasi offiziell ge\u00f6ffnet. Es gab Pizzen und feine Biere. <br>Abends mehr oder weniger zeitig ins Bett, denn wir wollten am Montag zeitig los. Es standen nochmals 60 Meilen auf dem Tagesplan.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Montag, 10. Juni: Ruhnu &#8211; Kuivistu<\/h2>\n\n\n\n<p>Am Sonntag und in der Nacht hatten wir bis Windst\u00e4rke sieben. Am morgen hat der Wind, wie angesagt etwas nachgelassen und kam auch sch\u00f6n aus s\u00fcdwest. Bei Wind \u00fcber f\u00fcnf Beaufort aus S\u00fcd ist ein Auslaufen aus Ruhnu dann schon kritisch. Auch uns hat in der Hafenausfahrt noch ordentlich durchgesch\u00fcttelt. <br>Der Tag entwickelte sich dann zu einem sch\u00f6nen Segeltag. In Kuivistu gibt es nichts ausser dem Hafen. Es ist eigentlich nur eine F\u00e4hranlegestelle. Roman musste oder durfte also in die Komb\u00fcse. Sehr fein, wie immer, Danke Roman.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist Brauch in den Durchgangsh\u00e4fen, dass die jeweiligen Hafenmeisterinnen an den Flaggenmasten jeweils die Nationalen hissen, von den Herkunftsl\u00e4ndern der G\u00e4ste. Da an unserem Schiff eine Deutsche Flagge, einen Adenauer, wie wir gelernt haben, am Heck weht, wird dann in der Regel auch am Hafenmast eine Deutsche Flagge gehisst. In Kuivistu, aber hat sich die Hafenmeisterin dann f\u00fcr das Schweizer Kreuz entschieden. Merci sch\u00f6n! <\/p>\n\n\n\n<p>60.2 sm \/ 10h 29m<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"819\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/wegge.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/IMG_5147-819x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-367\" srcset=\"https:\/\/wegge.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/IMG_5147-819x1024.jpg 819w, https:\/\/wegge.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/IMG_5147-240x300.jpg 240w, https:\/\/wegge.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/IMG_5147-768x960.jpg 768w, https:\/\/wegge.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/IMG_5147.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 819px) 100vw, 819px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Dienstag, 11. Juni: Kuivistu &#8211; Happsalu<\/h2>\n\n\n\n<p>Nach den zwei grossen Schl\u00e4gen \u00fcber den Golf von Riga, stand heute eine k\u00fcrzere Etappe auf dem Programm. Nach Haapsalu soll es gehen, durch die Strait of Muhu. Ein relativ enges Fahrwasser, zur Angew\u00f6hnung an die noch folgenden ganz engen Fahrwasser in den Sch\u00e4ren.<br>Wir mussten bei der Hafenausfahrt noch auf die beiden F\u00e4hren acht geben, konnten dann aber z\u00fcgig die Segel setzen. Ein Rundblick, liess mich dann stutzig werden. Da ist eine Insel, wo in der Karte keine ist. Der Blick durch den Feldstecher, brachte dann die L\u00f6sung; es war keine Insel, sondern ein riesiger geschleppter Ponton voll Holz. Wir haben dann auch festgestellt, dass unsere Insel fast gleich schnell mit uns mit bewegt.<\/p>\n\n\n\n<p>Eir konnten die gesamte Strecke segeln, spannend wurde es noch bei der Begegung mit einer F\u00e4hre in einem engen Fahrwasser.<\/p>\n\n\n\n<p>Haapasulu hat eine sch\u00f6ne holzige Altstadt, eine Burg und einen alten Bahnhof der quasi als Museeum diverse alte Loks und Wagen rumstehen hat.  Das Kaff war zur Zarenzeit die Sommerfrische der St. Petersburger High-Society. <\/p>\n\n\n\n<p>28.4 sm \/ 6h 31m<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Mittwoch, 12. Juni: Haapsalu &#8211; Jussar\u00f6<\/h2>\n\n\n\n<p>Heute war die \u00dcberfahrt \u00fcber den Finnischen Meerbusen angesagt. Kurz nach dem Start wurden wir von einer Schauerzelle verfolgt. Schliesslich hat uns diese dann auch erreicht und alles \u00fcber uns ausgesch\u00fcttet, was diese Wolken tragen konnten. Bis wir die Reffs in den Segeln hatten, war das gr\u00f6bste zum Gl\u00fcck schon wieder vorbei. <br>Obwohl wir die Zelle lange Zeit beobachtet haben und weder Blitz noch Donner gesehen bzw. geh\u00f6rt hatten, gingen dann zwei Blitze in unserer N\u00e4he ins Meer. Ruderg\u00e4nger Toni hat diese deutlich gesp\u00fcrt am Ruder. Das ist dann doch unheimlich. <\/p>\n\n\n\n<p>Wir hatten in der Mitte der \u00dcberquerung eigentlich mehr Grossschifffahrtsverkehr erwartet, sind aber ganz geschmeidig zwischen ein paar Frachtern gerade durch.<br><br>Jussar\u00f6 ist eine sehr interessante, und sch\u00f6ne Insel. Hier wurde w\u00e4hrend ungef\u00e4hr 10 Jahren in den 1960ziger Jahren Eisenerz abgebaut. Nicht abgebaut wurden allerdings die Installationen dazu, nachdem die Mine wieder geschlossen wurde. Eine Art Ballenberg f\u00fcr Kumpels. Toni hatte vorallem Freude an den Pneuladern, welche auch noch dort standen.<br>Der andere Teil der Insel ist dann als Gegensatz ein Naturschutzgebiet. <\/p>\n\n\n\n<p>56.9 sm \/ 11h 42m<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Donnerstag, 13. Juni: Jussar\u00f6 &#8211; Stora Fager\u00f6<\/h2>\n\n\n\n<p>Wir hatten jetzt noch drei Tage Zeit f\u00fcr die wenigen verbleibenden Meilen nach Helsinki. Nach dem schon beschriebenen Inselrundgang und ausf\u00fchrlichem Zmorge ging es dann gegen zw\u00f6lf los. Die auf Jussar\u00f6 vorhanden Grillpl\u00e4tze, haben uns inspieriert, so dass wir zuerst eine Tankstellenshop anliefen um W\u00fcrste und ein paar weitere Dinge zu posten, welche uns fehlten. Der Laden hat sich als zentraler Versorgungspunkt f\u00fcr alle Sommerh\u00e4usler heraus gestellt. An der Schiffstankstelle war richtig Verkehr. Die kleinen Motorboote schossen mit hoher Geschwindigkeit aus allen Buchten und Sch\u00e4ren. Wir mussten auch feststellen, dass die Seekarten hier nicht sehr genau sind, vor allem was die Wassertiefe angeht. Viel Trial und hoffentlich wenig Error, bis jetzt ist alles gut gegangen. <\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem &#8222;Shop-Stop&#8220; ging es weiter in eine wundersch\u00f6ne Ankerbucht. Leider konnten wir hier keine Feuerstelle finden und br\u00e4teln ausserhalb von offiziellen Feuerstellen ist hier verboten. Deswegen sind wir nach einer Siesta dann weiter nach Stora Fager\u00f6. Dort fanden wir was wir suchten, kleiner Steg mit Feuerstelle. Es hat in diesem F\u00e4llen auch immer Plumpsklos mit Humus zum dr\u00fcberstreuen. Ziemlich genial, stinkt (fast) nicht. <\/p>\n\n\n\n<p>17.5 sm \/ 5h 20m<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" data-id=\"371\" src=\"https:\/\/wegge.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/IMG_5104-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-371\" srcset=\"https:\/\/wegge.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/IMG_5104-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/wegge.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/IMG_5104-300x225.jpg 300w, https:\/\/wegge.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/IMG_5104-768x576.jpg 768w, https:\/\/wegge.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/IMG_5104-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/wegge.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/IMG_5104-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" data-id=\"372\" src=\"https:\/\/wegge.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/IMG_5106-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-372\" srcset=\"https:\/\/wegge.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/IMG_5106-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/wegge.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/IMG_5106-300x225.jpg 300w, https:\/\/wegge.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/IMG_5106-768x576.jpg 768w, https:\/\/wegge.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/IMG_5106-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/wegge.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/IMG_5106-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" data-id=\"373\" src=\"https:\/\/wegge.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/IMG_5107-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-373\" srcset=\"https:\/\/wegge.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/IMG_5107-768x1024.jpg 768w, https:\/\/wegge.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/IMG_5107-225x300.jpg 225w, https:\/\/wegge.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/IMG_5107-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/wegge.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/IMG_5107-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/wegge.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/IMG_5107-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" data-id=\"374\" src=\"https:\/\/wegge.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/IMG_5108-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-374\" srcset=\"https:\/\/wegge.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/IMG_5108-768x1024.jpg 768w, https:\/\/wegge.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/IMG_5108-225x300.jpg 225w, https:\/\/wegge.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/IMG_5108-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/wegge.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/IMG_5108-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/wegge.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/IMG_5108-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" data-id=\"375\" src=\"https:\/\/wegge.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/IMG_5110-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-375\" srcset=\"https:\/\/wegge.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/IMG_5110-768x1024.jpg 768w, https:\/\/wegge.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/IMG_5110-225x300.jpg 225w, https:\/\/wegge.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/IMG_5110-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/wegge.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/IMG_5110-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/wegge.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/IMG_5110-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Freitag, 14. Juni: Stora Fager\u00f6 &#8211; L\u00e4hteel\u00e4<\/h2>\n\n\n\n<p>Auf heute genossen wir das anhaltende sch\u00f6ne Wetter und die uns gut gesinnten Winde. Wiederum eine sch\u00f6ne Revierfahrt durch die Sch\u00e4ren. Trotz den guten Bedingungen ist es hier jederzeit unerl\u00e4ssich genau zu Navigieren. Es lauern diverse Untiefen und die Uebersetzung Seekarte &#8211; Wirklichkeit und vice versa ist nicht immer ganz einfach.<\/p>\n\n\n\n<p>Unser Ziel ein sch\u00f6ner kleiner Hafen mit f\u00fcr die Ostsee schon fast klarem Wasser. Wind gesch\u00fctzt war es auch, also wenn nicht jetzt wann dann: SUP aufpumpen und ausprobieren. Das geht also ohne grosse Vorkurse und Neopren trocken ab. <br>Toni und Bum\u00e4 haben dann noch ein Bad genommen, weil es sich einfach geh\u00f6rt f\u00fcr Ferien auf dem Boot. Lange sind sie allerdings nicht drin geblieben. <\/p>\n\n\n\n<p>9.8 sm \/ 3h 58m<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Samstag, 15. Juni: L\u00e4theel\u00e4 &#8211; Helsinki<\/h2>\n\n\n\n<p>Gut 20 Semeilen sind es nun noch nach Helsinki und um 16.00h beginnt der Match der Schweizer Fussballer an der EM. Das hat dann unseren Zeitplan bestimmt. Leinen los um 09.00 Uhr, wie am Vorabend angek\u00fcndigt. <br>Heute war aber nicht die ganze Crew an Deck. Macht nichts, wir k\u00f6nnen das gut auch zu dritt. Auch heute wieder sch\u00f6nes Wetter und auch Wind dazu, sodass wir auch wieder viel segeln konnten. <\/p>\n\n\n\n<p>Schon krass, wie schnell die grossen F\u00e4hren zwischen Tallinn und Helsinki unterwegs sind. Eben noch am Horizont, rauscht sie noch vor uns in den Hafen bevor wir die Fahrrinne queren. <br><br>Bevor es dann ganz ins Gewusel des Stadthafens geht nehmen wir die Segel runter. Wir sind in der Regel schon mutig, aber hier w\u00e4re des dann schon \u00fcberm\u00fctig gewesen durch das Schiffs-Verkehrschaos zu segeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Um halb zwei fest in der BayMarina in Helsinki, im Angesicht der Eisbrecher-Flotte in der Sommerpause. Genug Zeit um sich f\u00fcr den Gang ins Publicviewing noch landfein zu machen<\/p>\n\n\n\n<p>19.8 sm \/ 4h 29m<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Sonntag, 16. Juni, Helsinki<\/h2>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Jungs steht heute die Heimreise auf dem Programm. F\u00fcr mich ein paar Tage &#8222;frei&#8220; in Helsinki. Zuerst wird noch das Schiff klar gemacht, zu dem Pflichten des Hoteliers geh\u00f6rt ja auch der Zimmer- besser der Kojenservice dazu. In vielen H\u00e4fen hat es f\u00fcr die G\u00e4ste Waschmaschinen, so auch in Helsinki. Nach Schiffsputz und W\u00e4sche, bleibt dann aber noch Zeit f\u00fcr einen ausgiebigen Stadtrundgang und dann obligatorisch und eigentlich auch in jedem finnischen Hafen vorhanden, die Sauna!<\/p>\n\n\n\n<p>Sauna geht in Finnland leicht anders als bei uns: gemischte Sauna gibt es nur im Kreis der Familie. In gr\u00f6sseren H\u00e4fen gibt es darum meist zwei Saunen. In der M\u00e4nner-Sauna wird entgegen der finnischen Klischees sehr viel getrascht. Meistens ist der Wortf\u00fchrer auch der Chef \u00fcber den Wasserk\u00fcbel. Gegenargumente oder Redepausen werden sofort mit einem Aufguss quittiert. So dauert der erste Gang selten \u00fcber zehn Minuten. Dann setzt mann sich vor der Sauna auf die Bank und kramt sein Bier aus der Tasche. Anf\u00e4nger haben keines dabei; das ist mir aber nur einmal passiert. Ebenso trinken Anf\u00e4nger auch nach dem ersten Gang schon das ganze Bier leer, und bleiben dann nach dem zweiten Gang, der \u00fcbrigens gleich abl\u00e4uft wie der erste, durstig. Auch das ist mir nur einmal passiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem ich mich in der Sauna als nicht finnischsprechend geoutet hatte, kamen wir auch auf Englisch oder Deutsch ins Gespr\u00e4ch. Eine spontane Einladung auf die Nachbaryacht folgte sogleich. Es stellte sich heraus, dass die Partnerin des Seglers sehr lange in Winterthur f\u00fcr Sulzer gearbeitet hatte. Sie war sehr erfreut wieder mal Deutsch, sogar Schweizerdeutsch sprechen zu k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n<p>Auch viele gute Tipps f\u00fcr sch\u00f6ne H\u00e4fen und Buchten habe ich in der Sauna von den freundlichen Finnen erhalten<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Samstag, 8. Juni: Riga &#8211; Ruhnu Toni, Chrisi, Roman und Bum\u00e4 sind sp\u00e4t am Freitag Abend in Riga eingetroffen. 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